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Die Gamskampler

Volkspunk aus dem Ammertal

Volkspunk aus dem Ammertal

Die Bandmitglieder Hans, Hans und Hans © Gamskampler

Zugegeben. Es klingt absurd. Aber...

... wir haben uns gegründet, nachdem einer von uns (Stefan Gut) einen Satz im Halbschlaf vor sich hingebrabbelt hat. Er lautete „Na, i muaß ind Plattlerprob“. Satz notiert, ein paar Strophen gedichtet, mit Musik unterlegt - und fertig war unser erstes – gleichnamiges – Lied. Damals fehlte uns aber noch der dritte im Bunde. Aber nicht lange. Durch ein Meet & Greet im „Lätschenbiachl“, also Facebook,  ist schließlich der Hans Bier zu uns gestoßen. Der Einzige, der ins Größenprofil gepasst hat. Das war 2012 und der Startschuss unserer „steilen Karriere“.

Gamskampler

Outdoor © Gamskampler

Beim Bandnamen haben wir uns natürlich viele Gedanken gemacht. Muss ja passen. Also entschieden wir uns für Gamskampler - ein Synonym für „Taugenichts“ oder „Breznsalzer“. Eigentlich ist es aber ein Beruf, ein ehrwürdiger obendrein. Denn so eine Gams muss halt auch gekampelt werden.

Unser Musikgenre bezeichnen wir als „Volksmusik mit Gwoit“ oder „Volkspunk“ mit Schlagzeug, Gitarre, Bass und Melodia. Das ist eine Mischung zwischem urtümlichem und modernen Sound. Wobei der Hans im Glück anfangs noch gar kein Instrument gespielt hat. Beim Gesang verfolgen wir ein einfaches Prinzip. Je größer, desto mehr wird gesungen.

Gamskampler beim Mähen

Gamskampler beim Mähen © Gamskampler

Die Lieder schreiben wir alle selbst – oder der Reitmoser Hans aus Gschtanzling. In sämtlichen bayerischen Dialekten und schön gewürzt mit viel Satire. Die Inspiration für die Texte holen wir uns aus dem Alltag, am Stammtisch im Bad Bayersoier Fischerstüberl zum Beispiel. Oder wir beobachten die oberbayerischen Charakterköpfe. Unsere Themen drehen sich vor allem um das Voralpenland  („Herndl-Hütten“), die Menschen darin („Schofscheraschorschl“) oder die Beziehung zwischen Mann und Frau („Nudelwoigla“).

Gamskampler in Aktion

Gamskampler in Aktion © Gamskampler

Inzwischen haben wir ein Repertoire von etwa 40 Liedern. Unser erstes Video „Plattlerprob“ wurde 2013 gedreht. 2015 ist unsere erste CD „Schnackslreither Sommerhitz“ erschienen. Und die Auftritte häufen sich. Wir standen zum Beispiel bei der Ammergauer Brettl-Nacht auf der Bühne, bei „Rock im Stadl“ in Bayersoien, beim Chiemsee Summer oder als Vorgruppe von Django 3000. Unser Ritual, das wir davor zelebrieren, liegt natürlich auf der Hand: Wir kampeln uns gegenseitig.

Die nächsten Auftritte:

  • 9. Juli: Dorfwirt Altenau, 20:00 Uhr, Eintritt 12,00 Euro
  • 29./30. Juli: Heimatsound (Karten ausverkauft)

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