Blog Pins
Als Best-of-Wandern Gewinner unterwegs in den Ammergauer Alpen

Soweit die Füße tragen

Soweit die Füße tragen

Am Teufelstättkopf © Best of Wandern, Judith Hohn

Anfang des Jahres machten wir bei einem Urlaubs-Gewinnspiel der Kooperation „Best-of-Wandern“ mit. Tatsächlich haben wir gewonnen und schon war ich zusammen mit meinem Freund Thorsten auf dem Weg zu 4 Tage kostenlosem Urlaub in die Ammergauer Alpen.

Am ersten Tag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel voll ausgestattet mit Lunchpaket und dem kostenlosen Leih-Equipment des Best-of-Wandern Testcenters in Bad Kohlgrub raus ins Grüne. Ziel des heutigen Tages: zunächst der Teufelstättkopf (1758 m), der von weiter unten noch weit weg erschien, aber schon bald war der Gipfel erreicht. Wir hatten eine tolle Aussicht von oben, so dass man sogar einen Teil der Zugspitze sehen konnte.

Dann folgten wir dem wunderschönen Höhenwanderwegen. Hier und da wurde es ziemlich eng auf den Pfaden, sodass man genau aufpassen musste, wohin man tritt.
Der Ornithologe Markus hat uns sehr viel über Flora & vor allem Fauna der Ammergauer Alpen berichtet. Sein so sehr erhoffter Wunsch, den für diese Region typischen, jedoch seltenen Mauerläufer zu erspähen, ist für heute leider nicht in Erfüllung gegangen, obwohl er sich wahrlich sehr viel Mühe gegeben hat. Vom Pürschlinghaus ging die Tour weiter zur Bergstation “Kolbensattelhütte”. Von dort nahmen wir die Sommerrodelbahn “Alpine Coaster” bis hinunter ins Tal. Eine rasante und sehr spaßige Fahrt auf 2,6 km Länge mit 400 m Höhendifferenz. Garantiert ein Spaß für Groß & Klein.

Brotzeit

Eine kleine Stärkung an der Brunnenkopfhütte muss sein © Best of Wandern, Judith Hohn

 

Am zweiten Tag hieß das Ziel: die Brunnenkopfhütte (1602 m). Gut gestärkt vom Frühstück standen um Punkt 7:30 Uhr unsere Mountainbikes vor dem Hotel bereit und wir trafen uns um 8:20 mit unseren in Oberammergau. Dort starteten wir die ca. 11 km lange, herrliche Route bis zum  Schloss Linderhof. Am Linderhof angekommen, parkten wir unsere Bikes und es ging weiter “per Pedes”. Ganze 700 m Höhendifferenz galt es nun zu bezwingen… Auf dem Weg hinauf gab es auch in Flora und Fauna wieder aufregende Entdeckungen, wie etwa einen Salamander oder merkwürdig große Pilze, die  nur hier in den Ammergauer Alpen vorkommen. Außerdem galt es, einige ”Schluchten” zu überwinden, doch wir schafften es am Ende, das Ziel trockenen Fußes zu erreichen.

Von hier oben hatte man eine erstklassige Aussicht und durch die Panorama-Schaukel hoch oben in den Bergen kamen wir erst gar nicht auf die Idee irgendwelche Beschwerden aufkommen zu lassen.

Beschwerde - nein Danke

Beschweren - besser nicht © Best of Wandern, Judith Hohn

Der letzte Tag hat das Thema Kultur. Wir besuchten das wunderschöne Schloss Linderhof und Kloster Ettal. Hier in den Ammergauer Alpen kann man Natur- und Kulturgenuss auf wundersame Art und Weise miteinander verbinden. Nach Rückkehr ins Hotel, gaben wir die Leihausrüstung zurück und genossen noch ein Abendessen mit bayerischen Schmankerln.

Kloster Ettal

Kloster Ettal mit neugestaltetem Innenhof © Best of Wandern, Judith Hohn

Zur Person

Judith Hohn

Judith Hohn

Judith Hohn wurde 1986 in der Eifel geboren und ist dort aufgewachsen. Nach einer Ausbildung im Finanzdienstleistungssektor sowie einem anschließenden Studium im In- und Ausland (Schweden) arbeitet sie nun bei einer Bank.

Mit ihrem Freund Thorsten Gollnick, dem zweiten Weggefährten für die Ammergauer Alpen, ist Judith Hohn bereits seit ihrer Schulzeit liiert. Die beiden haben seither viele gemeinsame Wanderungen unternommen und sind gerne in der Natur unterwegs.

zurück
comments powered by Disqus